Sommer im November

Hätte ich es nicht selber erlebt, ich hätte gesagt; da will mir einen einen Bären aufbinden. Blauer Himmel und 20 ° und das im November auf dem IJsselmeer; unfassbar. Ein englischer Stegnachbar meinte dazu nur: “ If it is like this, I like climate change“ 🙂

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Thomas und ich hatten uns auf einen gemütlichen Törn nach Hindeloopen eingestellt. So kurz vor dem Saisonende sollte es dort noch einmal zum Kibbeling essen im alten Stadthafen gehen. Wie es aber immer ist, wenn ich in dieser Saison nach Hindeloppen wollte, kam es anders als geplant.Zunächst war einmal das Wetter super. Drei bis vier Windstärken, liessen die Casa Nova  gut mit raumschoten Wind fahren.

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Ein leichter Winddreher brachte dann richtig Fahrt als das Groß auch noch ins Geschehen eingreifen konnte.6,5 Knoten Fahrt waren eine gemütliche Geschwindigkeit, die uns zügig in Richtung Hindeloopen laufen ließ.

Nun ist Thomas aber auch noch der Vorsitzende meines Segelclubs des KSC aus Kaarst. Deshalb mutiert die Casa Nova immer dann wenn er an Bord is,  zur „KSC 1“. 🙂

Einige Vereinsmitglieder waren an diesem Wochenende auch auf Törn und wie der Teufel so spielt, kurz vor der Ansteuerungsonne Hindeloopen bekam Thomas eine SMS, das die Truppe mit elf Booten in Medemblik ist. Klar das wir eine Halse fuhren, um uns der Truppe anzuschließen und wieder war es nichts mit Kibbeling 🙂 Auf Gegenkurs machte die Casa Nova noch einmal richtig Fahrt.

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Steuerhund Moritz passte auf, dass der Autopilot auch alles richtig macht und wir machten gute Fahrt in Richtung Medemblik.

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Auf halber Strecke zogen dann zwar dunkle Wolken auf, doch es blieb überwiegend trocken und die Regenklamotten waren umsonst zum Einsatz gekommen. In Medemblick wurden wir dann mit großem Hallo begrüßt und es wurde auf den diversen Booten bis spät in die Nacht, bei einigen war es auch früher Morgen, gefeiert und zusammen gesessen.

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Der nächste Morgen brachte dann einen von den Tagen, für die es sich lohnt früh aufzustehen.

Gegen Mittag sind wir dann noch bei fünf bis sechs Windstärken in Richtung Enkhuizen gesegelt. Die Casa Nova zeigte noch einmal, was in ihr steckt und wir haben 8,5 Knoten über Grund geloggt. Da hat die alte Dame noch einmal richtig Gas gegeben und gezeigt, was in ihr steckt. Deshalb hatte sie sich auch die Pause am Winterliegeplatz in Andijk redlich verdient.

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Vielleicht schaffen wir ja noch den einen oder anderen Törn bis die Casa Nova Ende November ins Winterlager geht. „Schaun mer mal.“ 🙂

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