Bei Kaiserwetter nach Urk

 

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Blauer Himmel, Wind 4-5 bft mit Böen 6 bft aus Südsüdwest. Als der „zentrale Meldpost“ in Lelystad diesen Wetterbericht absetzte war klar: Rauschefahrt nach Urk ist angesagt. Urk ist das letzte Fischerdorf im IJsselmeer, dass erst durch einen Damm zum Festland seinen Inselstatus verloren hat.

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Urk ist immer eine Reise wert, denn die Menschen sind, allen Vorurteilen zum Trotz, nett, der Hafenmeister ist klasse und hilfsbereit und man liegt bei allen Wetterlagen geschützt, entweder im alten Industriehafen oder an einer Mole.

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In den letzten Jahren hat sich der Ort zu einem echten Hotspot des Yachtspots entwickelt. Der Yachthafen wurde erweitert und durch die Nähe zum Badestrand finden auch Familien mit kleinen Kindern in Urk Spass und Erholung.

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Soweit zu unserem Ziel. Thomas, Bernd und ich hatten anderes vor. Segeln mit der Reling im Wasser, das sollte es sein und davon nicht zu knapp.

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Der Wettergott hatte ein Einsehen und es blies etwas vorlicher als erwartet und so konnten wir die Casa Nova ordentlich von der Leine lassen. Segelspass pur mit Gischt, die bis aufs Deck spritzte, brachten auf dem Weg nach Urk bis zur Ansteuerung des Hafens richtig Spass. Dann goss es aus Eimern und wir waren sofort klatschnass. Egal,  wer aufs Wasser geht, muss damit rechnen nass zu werden und die Klamotten trocknen schnell.

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Abends gab es zur Belohnung Französisches, Oliven, Baguette und Käse und für die Jungs eine Flasche Rotwein. Das alles bei lauer Sommernacht im Cockpit; Segler, was willst du mehr.

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Der nächste Morgen brachte zuerst einmal ordentlich Frühstück.Thomas hatte sich an den Herd gestellt und zauberte, was die Pfanne hergab. Nachdem alles verstaut war, ging es mit etwas mehr Wind zurück in Richtung Andijk.

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7,8 Knoten in der Spitze, die alte Dame entwickelte sich zum Sprinter. Trotzdem hatten wir gegen unseren Liegeplatznachbarn mit seiner „Nautilus“ keine Chance. Schon nach kurzer Zeit zeigte er uns den Spiegel und wir konnten nur hinterher segeln. Als wir dann im Hafen festmachten, konnte er sich das Grinsen kaum verkneifen. Es sei ihm gegönnt und wird meiner hohen Meinung keinen Abbruch tun.

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Unterwegs gab es noch eine Begegnung der besonderen Art. Die holländische Marine machte Start und Ladeübungen vor Enkhuizen mit einem Flugboot. Wir hatten so etwas noch nie gesehen und folgten dem Schauspiel fasziniert. Alles in allem waren es zwei tolle Tage bei Kaiserwetter auf unserem Heimatrevier.

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Fazit: Wetter klasse, Essen lecker,  Crew wie immer toll, und die Casa Nova hat uns allen einmal mehr zwei tolle Tage bereitet.

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